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Freitag, 22. August 2014

Im Interview mit... Shawn The Savage Kid

1989. Im wichtigsten Jahr neuer, deutscher Geschichte geboren werden, doch einen namibischen Vater haben. Ein musikbegeisterter Freundeskreis des Elternhauses, doch mit 4 Jahren dem Fußballverein beitreten – wenn Shawn The Savage Kid von sich selbst behauptet, er sei „der gelebte Gegensatz“, dann trifft das doch schon mehr zu, als man erst vermuten könnte, vom so lieb aussehenden Regensburger. Wie groß diese Zwiespälte doch sitzen, kann man auf seiner neusten EP hören. Ich habe mit ihm über die „Egoprobleme“ EP und seine musikalische Vergangenheit gesprochen.


Insgesamt dynamischer.“ So beschreibt es der 24-Jährige selbst, wenn man ihn auf seine Weiterentwicklung seit „Kennen wir uns?“ letztes Jahr anspricht. Vom ruhig-sanften Shawn zum deutlich facettenreicheren „Ich“ könnte man sagen – wortwörtlich, wenn man es thematisch sieht. So viele Persönlichkeiten schwirren im Kopf des Regensburgers herum, dass es für eine ganze EP gereicht hat – in der er zum ersten Mal auch für seine Solowerke selbst produziert. Ich mache seit ca. 3 Jahren Beats, hauptsächlich zusammen mit den Jungs von Dusty Crates, aber auch für die RC Gäng.Mit letzterer Rap-Gruppe arbeitet er bereits seit 2010 zusammen. Ausschließlich auf STSK Beats zu rappen wäre mir aber auf Dauer dann doch zu eintönig, deswegen bin ich ja auch jedem Produzenten gegenüber offen, am Besten ist es aber natürlich trotzdem, wenn alles innerhalb der (Beat)Familie bleibt“, weswegen auch unter anderem der alte Wegbegleiter Melik einige Beats beisteuerte.

Südafrika hat mir gezeigt, wie „tanzbar“ guter Rap sein kann.

Cover der aktuellen EP "Egoprobleme".
Bei iTunes erhältlich.
Zwischen Fußballplatz und Booth musste für den jungen Regensburger auch sonst noch Platz für die normalen Dinge im Leben eines Schülers gewesen sein. Denkt man. Doch anstatt wie jeder andere die Schulbank zu drücken, absolvierte Shawn lieber ein freiwilliges, soziales Jahr in Südafrika. Eine Zeit, die ihn mit Sicherheit trotz der für Deutsche undenkbaren Verhältnisse nicht nur persönlich geprägt hat. Für seine heutigen Raps hat er aber nichts mitgenommen aus der Region. „Ich hab damals ja noch auf Englisch gerappt – dazu hat sich natürlich mittlerweile fast alles geändert – Südafrika hat mir wahrscheinlich gezeigt, wie „tanzbar“ guter Rap sein kann. Hab dort echt ein paar gute, schnelle Partytracks gepumpt.Also – Woher denn dann die Inspirationsquelle, sich 2010 an Deutschrap zu wagen? Auf „Ellenbogen“, seinem Lieblingstrack auf der eigenen EP, da ihm „einfach immer noch zu vieles aus der Seele spricht, erwähnt er RBA-Legende Hollywood Hank. Doch wie viel kann der Hardcore-Untergrundrapper schon mit dem locker leichten Shawn gemein haben? „Wir hatten in Regensburg ne Zeit wo wir fast ausschließlich sein Solotape und das Feature Album mit Fav gehört haben, alle Texte auswendig mitgrölen konnten und „akkend“ durch die Stadt gezogen sind.

Scheiß auf Genregrenzen - Rap ist Rap.

Genregrenzen sprengen – Nicht der erste Rapper, der seit Casper ein ähnliches Ziel ausspricht und definiert. Doch wie äußert sich das auf einer sowieso schon so vielschichtigen EP wie „Egoprobleme“? Persönlich würde ich darauf mit „Die ungewöhnliche Feature-Wahl!“ antworten. Denn für die dritte Solo-Veröffentlichung des Rappers gibt’s nur einen Gast - Und das ist die Wienerin Soia. „Sie ist eine gute Freundin von Simp, der Beats bei DustyCrates macht (hat Ellenbogen mitproduziert) und sich darüber hinaus wieder für alle „Egoprobleme“ Videos verantwortlich zeigt. Soia ist in Sachen Musik einfach stadtbekannt. Mit ihr zusammenzuarbeiten war ein große Freude und hoffentlich auch nicht das letzte Mal.“

Shawn The Savage Kid präsentiert sich auf der neusten EP „Egoprobleme“ nicht nur menschlich sympathisch, sondern auch musikalisch begabt und thematisch vielschichtig. Wer die Reise durch den Kopf des angesehenen Showdown-Records-Signings ausschlägt, ist wohl selbst Schuld. Ich für meinen Teil bedanke mich bei Shawn für das Interview und hoffe in Zukunft von allen Egos mehr zu hören. 

Irgendwelche Schlussworte? Holt euch die EP, um ehrlich zu sein, wer auf guten Rap steht, wird sie feiern!



Ganzes Interview mit Shawn The Savage Kid nachlesen und herunterladen: Drive-Dokument 
Meine Review zur "Egoprobleme"-EP: http://goo.gl/4WyXho 

Mittwoch, 30. Juli 2014

Track der Woche: Sorgenkind - Schöne Barfrau

Jeden Montag ein neuer Track: Immer der, der mich in der letzten Woche begeistert hat. Vor allem einer, der vielleicht unterschätzt wird von der breiten Masse. Heute - Zukunftsplanung mit Sorgenkind und seiner "schönen Barfrau". 


Die Review zur gesamten "Sommerloch"-EP, die Sorgenkind nach Rock-Ausflügen mit seiner amerikanischen Teenie-Highschool-Band gemacht hat, kommt zwar erst in ein paar Tagen hier online, aber schon einmal vorab - "Schöne Barfrau" ist nicht umsonst der beste Track der Platte geworden. Das zugehörige Video gibts nun via 16bars, und mit all den bekannten Gesichtern, die sich sicherlich auch bei "EYPRO5T" tummeln. Schöne Barfrau erzählt den Zwiespalt zwischen Durchbruchsgedanken und einfachem Leben, obwohl keines von beiden richtig funktionieren will. Und zwar auf die altbekannte Art und Weise, wie man sie gewohnt ist - Wunderschön. Sorgenkind eben. 



TaCCreative bei Facebook: https://www.facebook.com/taccreative
Sorgenkind bei Facebook: https://www.facebook.com/Sorgenkindrap
"Sommerloch" bestellen

Montag, 21. Juli 2014

Track der Woche: Teesy feat. Megaloh - Generation Maybe

Jeden Montag ein neuer Track: Immer der, der mich in der letzten Woche begeistert hat. Vor allem einer, der vielleicht unterschätzt wird von der breiten Masse. Heute - der Splasher der Herzen. Teesy mit "Generation Maybe". 



Von der Generation Maybe berichtet uns Teesy in seiner dritten Auskopplung zu "Glücksrezepte", seinem am 29. August erscheinenden Album. Maybe ist es auch, dass er es für eine gute Idee hielt, dieses Video zur Premiere live auf dem Splash! zu zeigen. Maybe war der Zeitpunkt, an dem er dies tat - Kurz nach einem mehr als mittelmäßigen Kollegah-Auftritt - so unfassbar falsch wie selten gewählt. Maybe haben die Massen, die so schnell wie möglich zur Aruba Stage geflüchtet sind nach dem Auftritt, durch ihr schnelles Abziehen, ohne auf den Bildschirm zu achten, auch den beste Track der Woche verpasst...Ne, nicht nur vielleicht. Haben diese ignoranten Pumper. Vielleicht aber auch gut so, sie hätten diese unglaublich lässige, melodische Ader von Teesy eh nicht zu würdigen gewusst. Dieses Talent lebt er auch hier wieder  aus und untermalt das Ganze mit einem Video im 20er Jahre Stil und einem Megaloh, der in dieser Atmosphäre geboren wurde, so gut passt er hinein. Wenn Teesy vielleicht noch nichts für die (muskel-)breite Masse ist, bleibt dennoch das Gefühl, nach dem Video den Newcomer des Jahres gesehen zu haben. Ob die Vermutung stimmt, sehen wir ja dann beim Albumrelease. Maybe. 


Freitag, 18. Juli 2014

Im Interview mit ... JAZA

Rap blüht im Jahre 2014 weiterhin: Während ein Kollegah einsam an der Chartsspitze seine Kreise zieht, sprießen immer neue Newcomer aus dem Boden. Auch die sollen bei TaCCreative einmal ihre Plattform bekommen, speziell, wenn sie eigentlich gar keine Newcomer mehr sind. So im Falle des 22-Jährigen Jaza, heute hier im Interview.



Deutschrap hat so viele verschiedene Sparten, Klänge und Einflüsse. Schon längst kommt Rap nicht mehr nur aus der Hauptstadt, schon gar nicht nur aus „Stuggi“. Da gibt es auch Leute wie Bbou, der ein klein wenig den Legendenstatus in Bayern genießt, weil er einer der wenigen ist, die Rap mit Dialekt tatsächlich sympathisch vermitteln können. Mittlerweile haben hier sogar schon Rapper aus deutschsprachigen Nachbarländern Fuß gefasst, RAF Camora und Gerard sind nur bekanntere, österreichische Beispiele. Bloß ein Nachbarland – Das verhält sich wie immer neutral und will nicht so recht ein paar bekannte Vertreter schicken. Kaum ein wiedererkennbares Gesicht gibt es zu sehen aus der Schweiz. Und dabei haben die doch auch starke Vertreter auf ihrem Gebiet! Leute wie der 22-jährige Alain, besser bekannt unter dem Künstlernamen Jaza. Seine bald 10-jährige Erfahrung merkt man ihm absolut an, wenn man in seine aktuelle EP „Struggle“ hineinhört. Von sich selbst sagt er, dass ein „dunkles Kapitel“ seines Lebens ihn und seinen Rap geprägt haben – Und das merkt man in jeder Sekunde. Für den kommerziellen Erfolg hinderlich sein könnte lediglich das Schweizerdeutsche. Nur schwer versteht man den gebürtigen Bieler auf seinen Werken durch die Sprachbarriere hindurch, in denen er eben jene Vergangenheit verarbeitet. Zum Glück ist Rap jedoch eine der wenigen Ausdrucksformen, die eben auch gut ohne das komplette Verständnis lebt. Die Emotionen, die Jaza in jeden Track packt, passen so gut in die Atmosphäre, dass es dieses Verständnis gar nicht braucht. Sehr ausgewählt, sehr bestimmt, sehr detaillastig wirkt beinah jeder Track des Schweizers. Passend dazu auch die stets stimmige Untermalung durch Beats, bei deren Entstehung er wohl seinen Produzenten stets die Hölle bereitet: „Meist ist es so, dass ich ein Thema im Kopf habe, das ich behandeln möchte. Ich suche also meine ganze Beatsammlung durch und hoffe, dass ich einen Beat finde, der zu diesem Thema passt. Diese Suche kann Wochen oder Monate dauern, da stehe ich mir oft selbst im Weg, weil ich so kritisch bin. Ich will, dass der Track exakt so wird, wie ich ihn in meiner Vorstellung habe.“

„Es sind die Emotionen, die meine Musik prägen, nicht der Klang.“

Für diese Suchzeit ist das Ergebnis dennoch akzeptabel. Jedes Jahr ein Release seit 2011 spricht aber auch dafür, bald Größeres hören zu wollen vom 22-Jährigen. „Ein Album möchte ich auf jeden Fall machen, ich weiß nur noch nicht wann der richtige Zeitpunkt dafür ist“, antwortet er auf die Frage, ob denn nicht bald einmal ein Longplayer in den Startlöchern stünde. Zeit wird es für Jaza, schließlich ist er keineswegs Neuling in der Rap-Szene.

Da gibt es schon 2007, zwei Jahre, nachdem sich der Bieler erstmals in Textbattles versuchte, erste musikalische Anläufe mit seiner Crew TASMatiC, die lange zusammen HipHop produziert und sogar einige Live-Gigs spielen darf. Bis die Crew letztendlich 2010 zerfällt. Zuerst will Jaza sich eine Auszeit gönnen, doch nach der Crew-Auflösung beginnt ein, wie er selbst immer wieder betont, „dunkles Kapitel". Die Liebe zum Rap gibt ihm Halt, seine Vergangenheit prägt seine Texte. Egal, was ihn damals belastete – Sein Rap hat dadurch nur eine weitere, persönlichere Ebene dazugekommen und präsentiert sich so, wie er heute eben ist: „Exakt, emotionsgeladen, dunkel, dynamisch, schweizerdeutsch“, wie Alain ihn selbst in 5 Worten beschreibt.


Jaza ist jedoch nicht nur Rappername, sondern steht für ein Gesamtprodukt. Seit seiner Kollabo-EP 2011 mit Kesco fertigt der 22-Jährige seine Cover stilecht selbst an. Das Ergebnis kann sich nicht erst seit diesem Jahr sehen lassen, auch wenn sein aktuelles Werk in Sachen Qualität und Exaktheit heraussticht. Im Interview erzählt er uns, was es mit dem Cover der "Struggle"-EP auf sich hat:
"Es war mir wichtig, dass das Cover halt den Struggle, die Armut und Probleme hervorhebt. Es zeigt ein Zimmer, das das Nötigste zum "wohnen" mit unserem Lebensstandard beinhaltet. Wer am strugglen ist, spart wo er kann.“
Gesamtprodukt trifft eigentlich auch seine Werke sehr gut: So verbindet er geschickt die "Abschnitt"-EP vom Mai letzten Jahres mit „Struggle“ durch das Einsetzen einer Intro- und Outro-Sequenz. „Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung“ - Ein Zitat aus dem französischen Film „Hass“, der einen Tag im Leben dreier Jugendlicher im Banlieue Frankreichs mitverfolgt. Selbst seine Anfangssequenzen sind mehr als passend auf die folgenden und vorherigen Tracks abgestimmt. Wie er darauf gekommen ist, beantwortet der Bieler mir ebenfalls:
Ich finde das Zitat einfach perfekt, denn egal wie tief du fällst, ob du nun arbeitslos bist, Drogen nimmst oder in Depressionen versinkst - es kommt nur darauf an, wie du landest. Denn jeder hat schwierige Zeiten im Leben, aber es zählt nur, dass man da auch wieder rauskommt und auf den Füssen landet.

„Du wirst erwachsen,  jeder deiner Helden verstirbt, denn der Struggle wird nicht weniger,  je älter du wirst." ("Struggle", 2014.)

Cover von "Struggle", 2014. 
Diese leicht melancholische, verträumte hört man beinah immer aus den Texten von Jaza Lain raus. Nicht nur schön, sondern auch ungewohnt klingt dies in Komination mit dem Oldschool-Flavour. So überrascht es nicht, dass sich Jaza andere Vorbilder gesetzt hat, als man sie für einen Rapper erwarten würde: „Ich bin vor 2 Jahren auf Lana del Rey gestoßen, die mich bis heute immer wieder inspiriert. Ihr kaputte Art und unglaublich deepen Texte faszinieren mich sehr.“ Zu Lana und üblichen Verdächtigen wie Mobb Deep oder Hiob gesellen sich noch Künstler wie Adele hinzu, die man als musikalische Vorbilder vielleicht auch nicht unbedingt auf die Kappe eines Rappers schreiben würde. "Wenn ich Adele höre, löst das gewisse Emotionen in mir aus. Weil die beiden mich aber nicht auf musikalischer, sondern auf emotionaler Ebene prägen, kann man keine direkte Verknüpfung zwischen den Künstlerinnen und meiner Musik machen. Es sind die Emotionen, die meine Musik prägen, nicht der Klang.“ Doch bevor die Vorliebe für diese eher seichten, gefühlvollen Melodien kamen, musste seine Liebe zu Rap ja erst einmal gefunden werden. Die Rapformation Chlyklass scheinen da die größte Inspirationsquelle gewesen zu sein, wie Jaza mir erzählt. Die Mischung aus Straßenrap und humoristischen Texten, die stets eine Message mitlieferten, hatte es ihm schon früh angetan. Ob die Berner Crew seine Jugendhelden waren, lässt sich allerdings eher schwer sagen. Zum Wort „Held“ hat Jaza nämlich eine ganz besondere Einstellung, wie er mir erzählt, als ich ihn auf die Zeile „Du wirst erwachsen und jeder deiner Helden verstirbt, denn der Struggle wird nicht weniger,  je älter du wirst“ anspreche:
Diese Helden können fiktiv oder real sein. Es muss nicht einmal unbedingt ein Mensch sein, es kann auch ein Gegenstand sein. Der Held symbolisiert etwas, woran man als Kind glaubte und zu dem man hinauf sah. Denn jedes Kind braucht so etwas. Es gibt einem die Kraft aufzuwachsen, es gibt Sicherheit und Rückhalt. Doch irgendwann lernt man, dass es den Weihnachtsmann oder Osterhasen gar nicht gibt, irgendwann wird einem der Schnuller weggenommen. Nach der Kindheit kommt die Jugend, nach der Jugend kommt die Erwachsenenwelt. Man muss arbeiten gehen und ist auf sich alleine gestellt. Es gibt niemanden mehr der dich hält, wenn du fällst, es gibt keinen Schnuller oder Teddybären der dir Sicherheit vermittelt. Du musst jetzt dein eigener Held sein, denn der Struggle wird nicht weniger je älter man wird.“ Man merkt, wie ausgewählt Jaza seine Lines formuliert. Hinter jeder Zeile, ob mag sie banal klingen, steckt doch ein tieferer Sinn, den man vielleicht als normaler Hörer nicht einmal herausarbeiten kann. Den Versuch sollte man aber dennoch wagen – Denn die „Struggle“-EP ist definitiv nichts zum Nebenbeihören, aber definitv auch ein Werk, welches man nicht verpassen sollte.

„Setze keinen Wert auf ein Image, sondern nur auf Ehrlichkeit. Ich habe ein sehr dunkles Kapitel hinter mir. Unterdessen sehe ich bereits den Boden - zur erfolgreichen Landung muss aber noch einiges getan werden.“

Ich bedanke mich bei Jaza für das Interview und wünsche einem tollen Künstler einen starken Fallschirm für die weiche Landung, die er verdient.



Das Interview in voller Länge nachlesen & downloaden: http://goo.gl/rCWKVG
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„Struggle“- und „Abschnitt“-EP downloaden: www.jaza-music.ch
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Jaza bei Soundcloud: www.soundcloud.com/jazalain
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Montag, 14. Juli 2014

Track der Woche: Inu Børn - Babylon

Jeden Montag ein neuer Track: Immer der, der mich in der letzten Woche begeistert hat. Vor allem einer, der vielleicht unterschätzt wird von der breiten Masse. Heute - ein Newcomer. Inu Born mit "Babylon".


Die Rubrik wird vom vielleicht (noch) unbekanntesten der Künstler, die hier geehrt werden, begonnen. Beanie, Rappen über die vergängliche Liebe und klanglich wie Prinz Pi zu den besten Zeiten - Das Gesamtbild stimmt doch schon einmal bei Inu Børn. Dass er sein Handwerk versteht, zeigt der Düsseldorfer nicht nur bei einer eindrucksvollen Inszenierung seiner Rapkünste in Videoform, sondern auch damit, dass quasi das erste, was wir von ihm hören, direkt im Ohr bleibt, dank stimmigem Echo-Einsatz in der Hook. Mit "Hippe Sabotage" hat Inu wohl auch schon jetzt guten Beat-Geschmack bewiesen, denn das Instrumental von ihm kann seine Raps perfekt untermalen. Die Zeichen stehen gut, dass er nicht mehr lang der Unbekannte in dieser Rubrik ist.


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